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Hier gibt es wohl die glücklichsten Hühner

Author: Felix Osterman
by Felix Osterman
Posted: Oct 11, 2019

Obwohl es sich bei der Hobet AG um ein Konsortium viele miteinander verbundener Betriebe handelt, erzeugt man doch hier eine erstaunliche Qualität. Denn hier werden nicht nur Eier produziert und dies auf tierfreundliche und natürliche Art und Weise, sondern auch Legehennen für den späteren Weiterverkauf an andere Betriebe.

Schon vor vielen Jahren, noch bevor es strenge gesetzliche Richtlinien zu diesem Thema gab, lag einem hier das Wohl der Tiere und die möglichst natürliche Aufzucht sowohl die naturnahe Produktion der Eier am Herzen. Die Freilandeier, die heute hier entstehen, weisen daher nicht viele Unterschiede auf zu den Eiern aus der guten Bodenhaltung, die man bereits von Anfang an verfolgte. Legebatterien, wie es noch vor einigen Jahren als Standard deklariert war, existierten hier nicht und man achtete auch bei der Bodenhaltung darauf, dass die Hennen ausreichend Platz hatten, um sich natürlich zu bewegen. Dies waren natürlich keine ländlich angelegten Areale wie heute, wo die Hennen frei auf den Weiden umherlaufen konnten und auch eine breite Wahl zwischen Sonnen- und Schattenplätzen für ihren Aufenthalt zur Verfügung hatten, aber für ausreichend Bewegung und Abwechslung war auch damals schon gesorgt. Tierfreundliche Haltung sah man jederzeit als Basis des Erfolgs und als Grundlage für eine qualitative Aufzucht der Tiere. Denn man war zu jedem Zeitpunkt davon überzeugt, dass nur gesunde und glückliche Tiere wiederum eine gute Ware sprich Eier hervorbringen konnten, die sich für einen gewinnbringenden Verkauf im Vertrieb eigneten. Denn die Konsumenten wurden mit der Masse an Anbietern und Produkten immer verwöhnter und erachteten irgendwann nur noch absolut perfekte Ware als gut. Natürlich existierende Mängel, wie beispielsweise eine wellige Schale des Eis wurden als minderwertige Ware eingeschätzt und nicht mehr gekauft, obwohl das Ei selbst die gleiche Qualität besass wie die glattschaligen Eier. Diese Auswurfware konnte demnach nicht mehr für den Handel verwendet werden und musste aussortiert werden. Bei einer

  • kologischen Produktion
und deren Nachweis veränderte sich dann aber auch das Empfinden und das Bewusstsein der Konsumenten zum Positiven, auch die zahlreichen städtischen Märkte mit ihrem Direktvertrieb hatten darauf Einfluss und die Konsumenten erachteten diese Mängel nicht mehr als Grund etwas nicht zu kaufen, sondern vielmehr für eine natürliche Produktion und deren Nachweis und kauften daher auch Mängelware.

Dem Einkonsum kam dies zugute und die Produzenten freuten sich sehr über diesen Wandel in den Köpfen der Menschen, die ihre Produkte kauften. Man kann auch heute davon ausgehen, dass diese Entwicklung noch nicht vollends beendet ist und sich das Bewusstsein der Konsumenten weiter zum Positiven hin verändern wird und den Druck aus einer absolut perfektionsgerichteten Produktion nimmt. Man ist daher nicht mehr so getrieben vom Anspruch der mängelfreien Eier und kann getrost auch kleinere Fehler akzeptieren, weil dies eben auch der Konsument tut, sehr zur Freude aller Beteiligten. Dennoch ist die Qualität der Legehennen und deren Gesundheit natürlich entscheidend, nach wie vor und auch in Zukunft, damit man als Produzent gewinnbringend sein Geschäft betreiben kann und sich am Markt weiter auch gegenüber Mitbewerbern behaupten kann. Sollten also auch Sie ein Liebhaber frischer Eier und glücklicher Hennen sein, dann sollten Sie sich diesen Betrieb unbedingt merken.

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Felix Osterman

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