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Rein in eine sichere asiatische Geldanlage in Japan oder China
Posted: Feb 06, 2020
Seit Jahren wird der Euro-Kollaps befürchtet. Jetzt, wo Großbritannien aus der EU austritt und es auch in vielen östlichen EU-Ländern offenbar entsprechende Bestrebungen gibt, könnte es sein, dass der Euro noch mehr gegenüber dem US-Dollar an Wert verliert. Aus diesem Grund flüchten sich schon seit Jahren viele Anleger in asiatische Währungen. In den letzten Jahren gab es aber wegen des zum Handelskrieg gewachsenen Konflikts zwischen den USA und China auch bei der China Währung, dem chinesischen Yuan, einige Ab- und Aufwärtsbewegungen, die nicht kalkulierbar waren. Dem Land wird dabei stets vorgeworfen – vor allem von den USA – seine Währung zu manipulieren. Die US-Regierung hat diesen Vorwurf indes im Rahmen der jüngsten Verhandlungen zum Handelsabkommen zurückgenommen. Nach fast zwei Jahren der Handelsspannungen, haben beide Länder nun ein erstes Handelsabkommen geschlossen. Dies dürfte dazu führen, dass die US- und die
China Wirtschaft aufatmen können.
Die Erleichterung über das Abkommen machte sich auch bei den China Aktien bemerkbar. Deren Kurse waren auch durch ein stetiges Auf und Ab gekennzeichnet. Schon eine Anmerkung des US-Präsidenten Donald Trump genügte in den letzten Monaten, um diese Kurse ins Wanken zu bringen. Dies zeigt, wie verunsichert die Anleger seit dem Beginn des Handelskonflikts sind. Ob sich das nun wieder bessert, wird die Zukunft zeigen. Es wird zumindest erwartet, dass sich nun nach der Unterzeichnung des Handelsvertrages zwischen China und den USA die Lage wieder etwas beruhigt. Ausländische Geldanleger hoffen das zumindest.
Lieber in Japan Geld anlegen?
Während der Handelskrieg zwischen China und den USA noch voll im Gange war, hatten sich viele Geldanleger bereits auf einen anderen asiatischen Markt konzentriert – Japan. DieJapan Wirtschaft gilt als gefestigt mit sehr viel Potenzial. Nach den USA und China ist das Land die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt. Für die nächsten fünf Jahre prognostiziert der Internationale Währungsfonds (IWF) eine BIP-Wachstumsrate von 0,3 bis 0,9 Prozent. Der wirtschaftlich stärkste Sektor ist der Dienstleistungssektor. Er macht etwa drei Viertel der gesamten Wirtschaftsleistung aus. Generell hat sich gezeigt, dass Japan ein Land ist, dass auch in Krisenzeiten schnell wieder auf die Beine kommt.
Anleger sollten daher ein Auge auf den japanischen Aktienmarkt werfen. Dieser zeigte in den letzten Jahren eine geringere Volatilität als einige andere asiatische Märkte. Investoren haben hier mit japanischen Large Caps ein Instrument zur Diversifizierung eines Asienportfolios. Dabei gibt es mehrere Ansätze, um passiv zu investieren und eine Reihe von Indizes nachzubilden. Japan ETF wie die von ComStage, Backrock und Ossiamsind beispielsweise alle thesaurierende Fonds, d.h. Dividenden werdenreinvestiert.Den kompletten Fondsvergleich der drei Japan ETF lesen Sie auf www.asiafundmanagers.com.
Südkorea nicht aus den Augen verlieren
Obwohl die Region ein Brennpunkt geopolitischer Spannungen ist, ist die Südkorea Wirtschaft inzwischen auf Platz 4 der asiatischen Märkte vorgerückt. Darüber hinaus hat das Land einen starken wirtschaftlichen Aufstieg hinter sich, daher der Name "Wunder des Flusses Han". Statistisch gesehen ist all dies auch auf die Bemühungen der Regierung zurückzuführen, das Land attraktiv für Investoren zu machen. So hat die Regierung beispielsweise Maßnahmen wie Steuersenkungen und Maßnahmen zum Schutz von Unternehmen umgesetzt.
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