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Japan Wirtschaft - wie auch andere fernöstliche Volkswirtschaften stabiler als gedacht

Author: Jack Brant
by Jack Brant
Posted: Jun 03, 2020

Mit dem Ausbruch der Corona-Pandemie wurden zunächst sehr viele Befürchtungen ausgelöst, welches die Wirtschaft in Fernost betrifft. Japan war insbesondere in der Diskussion dabei. Denn die Olympia-Verschiebung wurde dahingehend beurteilt, dass sie einen negativen Effekt auf die Wirtschaft Japans haben könnte. Dies scheint nun eher von vielen Experten relativ gesehen zu werden. Japan werde die Verschiebung auf 2021 doch nicht so hart zu treffen, wie es noch vor einem Monat aussah. Die Investitionen für die Olympischen Spiele wurden auf die letzten 7 Jahre verteilt und machten lediglich 0,2 Prozent des Bruttoinlandsproduktes je Jahr aus. Dass Japan insgesamt besser aus der Krise kommt, zeigt sich aktuell beispielsweise an der japanischen Börse und Japan ETF. Die Börse NIKKEI brach ebenfalls wie die anderen Börsen zunächst weltweit ein. Nun macht sie aber seit März wieder einen insgesamt positiven Trend nach oben.

Schaut man zum Nachbarland, zeigt sich ein ergänzendes Bild, wie Länder von der Corona-Krise getroffen werden können. Die Südkorea wirtschaft schrumpfte ebenfalls. Einerseits zeigte sich Südkorea mit der flächendeckenden Kontrolle des Virus sehr fortschrittlich und vorbildlich. Dazu trug auch das IT-gestützte Tracking seinen Teil bei. Zum anderen kam das Land bisher ohne einen Lockdown aus. Und dennoch blieben die Todesfälle sehr niedrig. Deswegen ist davon auszugehen, dass auch die Maßnahmen des kompletten Stillstandes an Südkorea auch künftig vorbeigehen wird. Anderseits leiden nicht nur exportabhängige Branchen des Landes. Am meisten ist es die Autoindustrie, die unter der Pandemie Einbußen verzeichnet. Aber insgesamt ist die Rezession nicht so deutlich wie in anderen Ländern. Das liegt daran, dass die flächendeckende Produktion weiterging und beispielsweise die Teamleiter zwar in Quarantäne zu Hause waren, aber dennoch sehr engmaschig die Produktion von dort aus begleitet haben.

Blickt man zu einem weiteren Tigerstaat, so zeigt sich die Taiwan Wirtschaft wackerer als gedacht. Natürlich gibt es ebenfalls Einbußen. Das verarbeitende Gewerbe und auch der Tourismus leiden unter der Corona-Krise am meisten. In diesem Abwärtstrend reiht sich der Einzelhandel ein. Hingegen gibt es auch andere Bereiche, denen es besser geht. Die landeseigene Produktion für Schutzmasken floriert derzeit. Insgesamt geht die Regierung aktiv gegen die Folgen vor. Bereits bis zum Ende April hat sie sich für ein großes Volumen von circa 35 Milliarden US-Dollar entschieden. Insbesondere die Branchen Tourismus, Einzelhandel, Luftfahrt sowie Gastronomie sollen von dem Hilfspaket profitieren.

Und auch der nächste Tigerstaat, Singapur, zeigt sich sehr fortschrittlich. Er musste sich aber auch einer großen Quarantäne unterziehen, die sich nur langsam auflöst. Zuerst wurde die Quarantäne und Abstandsregeln nicht allzu ernst genommen, denn die Zahlen der Infektionen waren gering. Dann griff aber allerdings das Virus rasant um sich: Die Gastarbeiter, die insbesondere für die Bauwirtschaft eine starke helfende Hand ist, infizierten sich zunehmend. Aber mittlerweile griffen unzählige Maßnahmen, die deutliche Wirkung zeigten. Die Singapur Wirtschaft erholt sich nun ebenfalls. Es wird bereits ein solides BIP-Wachstum von 2,59% erwartet, welches sich auf diese Weise bis zum Jahr 2023 fortsetzen wird.

Lesen Sie mehr zu den Tigerstaaten auf www.asiafundmanagers.com

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